- Für Materialentscheidungen bleibt das haptische Erleben echter Muster wichtig.
- Materialauswahl verbindet Stoffe, Tapeten, Farben und Oberflächen zu einer Raumidee.
- Materialien wirken im Zusammenspiel mit Licht, Nutzung, Akustik und Architektur.
- Die Materialbibliothek im Design Center macht Muster, Texturen und Kombinationen direkt vergleichbar.
- Laschenskyhof, Mooshof und Hotel Austria zeigen, wie Materialauswahl in der Hoteleinrichtung konkret wirkt.
Wie Materialien aus Ideen ein Ambiente machen
Es gibt diesen Moment in der Raumgestaltung, wo schöne Ideen plötzlich konkret werden. Dann reicht es nicht mehr, über Atmosphäre zu sprechen. Dann müssen Stoffe auf den Tisch, Tapeten, Holz, Teppichmuster. Etwas, das man sehen, fühlen, gegen das Licht halten und nebeneinanderlegen kann.
Der richtige Ort dafür: das home INTERIOR Design Center Mils mit der fantastischen Materialbibliothek. Sie ist kein Ort, wo man blättert, bis zufällig etwas gefällt. Für uns ist sie die Arbeitsgrundlage: ein Denkraum, ein Filter, ein Realitätscheck für alles, was im Konzept zuerst als Stimmung oder Richtung existiert.
Räume entstehen nicht aus einzelnen schönen Dingen. Sie brauchen Entscheidungen. Welche Struktur braucht eine Fläche? Wie verändert ein Stoff das Licht? Welche Oberfläche darf auffallen, welche soll sich zurücknehmen? Die Antworten liegen selten in einem einzigen Musterbuch.
Key Facts
Materialien
sind "Beziehungsmenschen"
Ein Stoff in der Hand sieht anders aus als auf dem Foto.
Eine Tapete im Katalog wirkt anders als an einer großen Wand.
Und ein Farbton, der allein überzeugt, kann neben Holz oder Teppich plötzlich kühl oder viel zu laut erscheinen.
Materialien reagieren aufeinander. Es genügt nicht, einen Stoff schön zu finden. Er muss sich im Raum bewähren: mit dem Licht, mit der Nutzung, mit der Architektur. In der Materialbibliothek wird genau das geprüft. Muster werden kombiniert, reduziert, ausgetauscht, wieder hervorgeholt. Manchmal gewinnt ein Stoff, der am Anfang unscheinbar war. Manchmal verabschiedet sich ein Favorit, weil er im Gesamtbild zu viel will.
Das nennt man – Gestaltung.
Vom Hotel ...
schön, stark, pflegeleicht
Im Hotel müssen Materialien schön und zugleich belastbar sein, leicht zu pflegen und Multitalente.
Ein Fitnessraum braucht andere als ein Spa, ein Zimmer andere als eine Lobby. Trotzdem sollte alles aus derselben gestalterischen Gedankenwelt kommen: eine textile DNA, die sich durch das ganze Haus zieht.
... zum privaten Wohnraum
Individuell & inspirierend
Beim privaten Wohnen sind die Grundfragen ähnlich: Wie entsteht ein Raum, der offen wirkt und trotzdem Geborgenheit bietet? Welche Materialien helfen, wenn es in einem Raum zu stark hallt? Wie lassen sich vorhandene Möbel mit neuen Stoffen oder Wandflächen in ein besseres Verhältnis bringen?
Die Materialbibliothek macht solche Fragen und Entscheidungen körperlicher, sicherer, manchmal auch überraschender.
Moment of Truth #01: Laschenskyhof, Wals
Im Laschenskyhof entstanden vor kurzem neue Bereiche für Fitness und Yoga. Räume, die auf den ersten Blick vor allem funktionieren müssen und trotzdem mehr können sollen.
Großflächige Polsterplatten, textile Wandflächen, fließende Vorhänge, ein Birkenmotiv, Holzpaneele und textile Deckenflächen verbinden Funktion mit Aufenthaltsqualität. Akustik und Raumwirkung wurden als Einheit gedacht.
Fitness und Yoga folgen unterschiedlichen Geschwindigkeiten: Energie hier, Konzentration dort. Gestalterisch kommen die Bereiche aus derselben Familie.
Moment of Truth #02: Mooshof, Bodenmais (D)
Geschwungene Sofas, gerundete Teppiche, Rostrot als Akzent, Polsterstoffe in Braun- und Naturtönen: Der Mooshof arbeitet mit weichen Linien als durchgehendem Prinzip.
Die Tapeten, die heute vielen Gästen als erstes auffallen, wurden bei der finalen Materialauswahl im Design Center in Mils gefunden.
Ein gutes Beispiel dafür, wie die Materialbibliothek nicht nur Auswahl organisiert, sondern Entscheidungen ermöglicht, die am Bildschirm so nicht hätten fallen können. Haptik lässt sich nicht fotografieren.
Moment of Truth #03: Hotel Austria, Lech
Im Spa des Hotel Austria schaffen transparente Vorhänge geschützte Ruhezonen, ohne den Raum hart zu trennen.
Eine Tapete mit stilisierten Blättern setzt einen organischen Wandakzent; im Appartement sorgt eine geometrisch strukturierte Tapete für eine dichte, ruhige Atmosphäre.
Holz, Naturtöne, klare Leuchten – Ruhe, die sehr bewusst komponiert wurde, auch wenn man das dem Raum nicht ansieht.
Textur
ist kein Detail
Ob ein Ton stumpf, körnig, weich oder glänzend wirkt, entscheidet sich erst i Kombination mit dem Material.
Ein Stoff kann Licht schlucken oder verstärken. Eine Tapete kann eine Wand beruhigen oder sie zur Bühne machen. Ein Teppich kann Bereiche definieren. Gepolsterte Flächen machen Räume optisch und akustisch weicher.
Nuancen entscheiden darüber, ob ein Raum nur eingerichtet ist oder wirklich durchgearbeitet wirkt.
Materialauswahl
mit Methode
Wer Materialien auswählt,
sollte nicht nur fragen: Gefällt mir das?
Fünf Fragen, die sie sich statt dessen stellen sollten:
Wie verändert sich der Stoff im Licht?
Wirkt die Oberfläche aus der Nähe und aus der Distanz?
Braucht der Raum mehr Ruhe oder mehr Spannung?
Ist das Material nur schön oder auch sinnvoll?
Welche Fläche darf auffallen, und welche muss den Hintergrund halten?
Fazit
Eine gute Materialauswahl entsteht nicht aus möglichst vielen Optionen, sondern aus der richtigen Reduktion.
Man beginnt mit Fülle und arbeitet sich zur Präzision vor.
Das Design Center in Mils ist dafür der richtige Ort: für Privatpersonen, für Planungsbüros, für Architektinnen und Architekten, die gemeinsam mit uns Ideen in konkrete Raumwirkung übersetzen wollen.
Gute Räume beginnen nicht mit Dekoration. Sie beginnen mit Materialgefühl, Erfahrung und dem Mut zur richtigen Entscheidung. Fachleute wie die Kolleg:innen im Design Center, die sich einen Durchblick in der Materialbibliothek erarbeitet haben, sind wichtige Guides auf dem Weg zum richtigen Material für individuelle Projektentscheidungen. Ohne sie kann die Fülle überwältigend sein.
Klingt spannend?
Sprechen Sie mit uns!
Ganz gleich, ob Sie Ihr privates Zuhause updaten möchten, ein Haus bauen oder frischen Wind in Ihrem Hotel brauchen - in Zimmern, Suiten, im Wellnessbereich, in Restaurants oder der Lounge.
Wir haben Ideen, Expertise, erprobtes Projektmanagement und mehrere offene Ohren für Ihre Ideen und Anliegen.
FAQ
Drei Fragen zur Auswahl von Materialien
Antworten auf weitere Fragen finden Sie auf unserer allgemeinen FAQ-Seite.
Weil Stoffe, Tapeten, Teppiche und Oberflächen sich gegenseitig beeinflussen.
Im Design Center Mils lassen sie sich direkt kombinieren und im Zusammenspiel prüfen. Das verhindert Fehlgriffe, die auf Fotos oder kleinen Mustern oft nicht erkennbar sind.
Kund:innen sehen, berühren und vergleichen Materialien direkt, gemeinsam mit dem home INTERIOR-Team.
Besonders bei größeren Entscheidungen wie Vorhängen, Teppichen, Wandgestaltung oder einem gesamten Raumkonzept macht dieser haptische Moment den Unterschied.
Sie prägen Atmosphäre, Licht, Akustik und Aufenthaltsqualität und müssen je nach Bereich völlig unterschiedliche Anforderungen – auch Normen und Bestimmungen – erfüllen.
Die Kunst liegt darin, für jeden Bereich die passende Lösung zu finden und trotzdem eine klare gestalterische Linie durch das ganze Haus zu halten.
Referenzprojekte
Inspiration aus der Praxis
Moodboards führen zu konkreten Räumen.
Die folgenden Projekte zeigen, was aus den verschiedensten Moodboards verwirklicht wurde und wie das Endergebnis aussehen kann – von der privaten Wohnung bis zum Hotelinterior. Jedes Beispiel lässt sich als Ausgangspunkt für die eigene Planung nutzen.
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Bilder: Adobe Stock, home INTERIOR